

Neben der erfolgreichen Fernwärmeversorgung des Neubaugebietes
Schwaigfeld der Gemeinde Olching beginnt mit dem Bau der ca. 900 m langen Fernwärmetrasse nach Bergkirchen für das Kommunalunternehmen GfA der Einstieg in ein weiteres Wärmeversorgungsprojekt.
Unmittelbar an die Autobahn A8 und die B471 angrenzend entsteht das Gewerbegebiet GADA A8 mit rd. 60 ha Bruttofläche ein Gewerbepark, dessen anspruchsvolle Versorgung mit Heizenergie ausschließlich aus der naheliegenden Müllverbrennungsanlage der GfA erfolgen soll. Noch im Oktober 2007 soll die erste Fernwärmelieferung erfolgen.
Schon frühzeitig sprachen sich die Verantwortlichen der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck als Träger des Kommunalunternehmens GfA und die Gemeinde Bergkirchen aus ökologischen Gründen für eine Fernwärmeversorgung GADA A8 aus.
Die erhebliche Umweltentlastung durch die vollständige Vermeidung von Feinstaub-, CO2 und weiterer heizungsbedingter Emissionen im GADA A8, war die Triebfeder für eine positive Entscheidung im Kreistag Fürstenfeldbruck, dem Verwaltungsrat der GfA und dem Gemeinderat Bergkirchen. Nach Aussage von Herrn Bürgermeister Landmann stellt gerade heute die hier praktizierte CO2- und Feinstaubvermeidung ein erheblicher Standortvorteil bei der Vermarktung dar.
Zur Umsetzung dieser anspruchsvollen umweltpolitischen Ziele wurde die Fernwärme Bergkirchen GmbH (fwb gmbh) gegründet. Die fwb gmbh ist ein gemeinsames Unternehmen der Gemeinde Bergkirchen (51 %), des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck, GfA A.d.ö.R. (24,5 %) und der Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH (24,5 %). Die starken und fachkompetenten Partner ergänzen sich ideal bei der Erfüllung dieser Aufgabe und der gemeinsamen Investition in die Zukunft:
Die fwb gmbh investiert im laufenden Jahr 2007 für den Ausbau des Fernwärmenetzes, dem Bau der Hauptleitung zur GfA einschließlich der Unterquerung der Amper über 1,4 Mio €. Gleichzeitig wird bei der GfA in den Jahren 2007 und 2008 für den Ausbau der Fernwärmezentrale ein Investitionsvolumen von rd. 1,9 Mio € erforderlich;